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Am 13. Mai 1990 wird im Clubraum des SC Turbine Erfurt ein neues Kapitel
in der Boxgeschichte des Landes Thüringen aufgeschlagen. Alle Boxsektionen
aus dem Raum Thüringen entsenden ihre Vertreter zum Gründungsverbandstag
des Thüringischen Amateur-Box-Verbandes im DBV der DDR nach Erfurt.
Hinter den Mitgliedern des am 10. März 1990 gebildeten Arbeitsausschusses
zur Bildung des Thüringischen Amateur-Box-Verbandes liegen Wochen
anstrengender Arbeit. Heinz Leucht, Vertreter des Bezirksfachausschusses
(BFA) Gera und Vorsitzender des Ausschusses, Gerd Walther, Vertreter
des BFA Erfurt und Ulf Andritzke, Vertreter des BFA Suhl, arbeiten Hand
in Hand mit Reinhard Schulze, Hermann Wilke, Günter Fischer, Jürgen
Knips, Roland Wildenhain, Ingo Blume, Siegfried Rostek, Olaf Schneider,
H.-D. Sprungda, Manfred Döll, Dieter Wiederhold, Klaus Griesel,
Jürgen Panse, Gerd König Dr. Dieter Weidner und Dr. Helmut
Bauer an einer erfolgreichen Umsetzung des Vorhabens. Ihnen gilt besonderer
Dank. Das Signal zur Bildung des Landesverbandes geht von Gera aus findet
sofortiges Echo bei allen Boxsektionen. Zunächst fehlt es jedoch
an finanziellen Zuschüssen, Sektionen haben sich aufgelöst
und die Anzahl der registrierten Boxer geht zurück. Ein Zusammenschluss
der Bezirksfachausschüsse Erfurt, Gera und Suhl bildet den Grundpfeiler,
diesen Tendenzen in einer Gemeinschaft entgegen zu treten. Unterstützung
und Hilfe für die bevorstehenden strukturellen Veränderungen
der Organisation im Boxsport findet sich vor allem bei den Sportfreunden
in Hessen und Bayern. Zum HABV und dem BABV werden bereits erste Kontakte
geknüpft und die zukünftigen Grundlagen für sportliche
Freundschaft und Zusammenarbeit geschaffen. |